LV am 27.11.07

In der heutigen Lehrveranstaltung haben wir uns am Beispiel einer Kollegin angesehen wie schnell bei einem Beitrag kommentiert werden kann. Und das nicht nur von uns untereinander im Kurs, sondern auch von außen. Ich persönlich habe mir darüber nie Sorgen gemacht und gar nicht darüber nachgedacht. Im Kurs wurde mir dann noch einmal deutlich das das, was ich schreibe wirklich jeder lesen kann und seine Kommentare dazuschreiben kann. Natürlich können das interessante, nützliche aber auch dumme und unsinnige Kommentare sein. Was ich bisher noch nicht gewusst habe ist, dass es mitlerweile eine Software gibt, die alle Accounts einer Person zusammenfasst, sodass man es als ganzes sehen kann. Das heißt also, dass wenn jemand eine bestimmte Person sucht, kann er nur im Internet sehr viel über diese Person herausfinden. Diese Tatsache lässt mich doch sehr nachdenken, nicht nur über die neuen Tool u.s.w., sondern auch über die Nebenwirkungen der Social Software. Deshalb sollte man sich bevor man anfängt einen Blog zu schreiben, wirklich vorher gut darüber nachdenken was man sagt und was man sagen will. Think before you blog!!!

Wer hat sich eigentlich schon einmal die Frage gestellt, wer hinter Delicious steckt, oder hinter last.fm? Wieso stellt jemand eine solche Software gratis zur Verfügung, ohne dabei einen Nutzen daraus zu ziehen? Das denken wir uns… doch die Softwares ziehen ihren Nutzen daraus. Last.fm ist zum Beispiel für die Musikindustrie sehr nützlich. Denn, so wissen sie wer was hört und wie der Musikgeschmack der Bevölkerung ist. Somit kann das Verhalten zu der Musik der Menschen genau analysiert werden. Und genauso ist es auch bei Delicious.

In Delicious kann man Bookmarks ablegen. Es gibt eine ganze Menge von Softwares, wo man sozusagen Notizen ablegen kann. Von Google gibt es hierfür ein Notizbuch, oder Notebook. www.google.com/notebook/ Wir haben uns einen eigenen Account erstellt. Schade, dass ich auf dieses Notebook nicht früher gekommen bin, denn ich hätte es schon oft brauchen können. Dafür mache ich mich jetzt mehr damit vertraut und ich werde es bestimmt oft verwenden können – und nicht nur für die Uni. Ich habe mir die Add-ons auch auf meinem Laptop installiert. Somit kann ich, wenn ich einen Artikel, oder zum Beispiel einen Satz, den ich im Web finde als wichtig erachte, ihn einfach markieren, rechteMaustaste und dann zum Notizbuch hinzufügen. Dabei wird auch die URL gespeichert und ich muss nichts mehr machen. Die kopierte Notiz kann man auch im nachhinein bearbeiten zum Beispiel ihn mit einem Leuchtstift bearbeiten oder eigene Kommentare dazu geben. Man kann auch mehrere Notizbücher erstellen, die dann mit anderen Leuten geteilt werden können. Es gibt somit öffenliche und private Notizbücher. Bei den Freigabeoptionen kann man dies einstellen. Für die öffentlichen Notizbücher gibt es dann auch eine eingene Webseite. Man kann auch, so wie bei Wikispaces, Mitarbeiter einladen, die dann Notizen in meinem eigenen Notizbuch hinterlassen können.

Pro und Contra Artikel: Als Aufgabe sollten wir einige Pro und Contra Artikel zu Social Software lesen. Einen wichtigen Akspekt, den alle Contra-Artikel ansprechen, ist derjenige dass wir immer mehr Daten von uns preisgeben, ohne darüber richtig nachzudenken. Dabei sollte man mit den Angaben der Daten sehr vorsichtig umgehen. Man weiß ja nie genau was damit passiert und niemand kann uns dabei etwas versprechen. Oder, dass zum Beispiel jemand unter einer anderen Identität im Internet ist, d.h. eine bereits vorhandene Identität stielt. Mir persönlich ist so etwas zum Glück noch nie passiert. Trotzdem ist jeden zu raten ein komplexes Passwort zu verwenden, das man wenn möglich immer wieder ändern sollte. Auf der anderen Seite muss man jedoch sagen, dass das Web 2.0 einem ganz neue Möglichkeiten eröffnen, ohne denen viele von uns überhaupt nicht mehr leben könnten.

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